Informationen zum Coronavirus

Die Corona-Epidemie gewinnt in Deutschland zunehmend an Dynamik. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten zentralen Informationsstellen

Zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus (Sars CoV-2) haben das Bundesgesundheitsministerium sowie das Bundesinnenministerium einen Krisenstab eingerichtet. Die Ministerien informieren auf folgenden Seiten:
Informationen des Bundesgesundheitsministeriums
Informationen des Bundesinnenministeriums
Auch das Robert-Koch-Institut informiert auf seinen Seiten stets aktuell und gibt Hinweise im Umgang mit dem Virus. Ebenso wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Krankenhäuser in privater Trägerschaft und Corona
In den letzten Tagen hat eine falsche Berichterstattung der ARD für Unruhe gesorgt. In Krankenhäusern in privater Trägerschaft können sich sowohl privat als auch gesetzlich versicherte Patienten behandeln lassen. Des Weiteren weisen Krankenhäuser in privater Trägerschaft Patienten, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben oder die einen Verdacht auf das Virus haben, nicht ab. Private Krankenhäuser haben den gleichen Versorgungsauftrag wie Krankenhäuser in öffentlicher und freigemeinnütziger Trägerschaft.

Rehabilitationseinrichtungen und Corona
Bei der zunehmenden Verbreitung des Sars-CoV-2-Virus („Corona-Virus“) und deren wirtschaftlichen Folgen stehen Reha-Einrichtungen derzeit nicht im Fokus. Deshalb haben wir uns per Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit der dringenden Bitte um die gemeinsame Erörterung einer Untersützung gewandt. Die Finanzierung der Reha-Leistungen erfolgt nach dem Prinzip der Monistik erst dann, wenn die Rehabilitation beendet wurde. Genau hier setzen die Existenzängste der Rehabilitationseinrichtungen ein: Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Rehabilitanden im Zuge der Virus-Krise deutlich einbrechen wird. Damit fallen schlagartig für die Kliniken die Einnahmen weg. In Kliniken in denen Patienten positiv getestet sind, wird vermutlich mit sofortiger Wirkung der gesamte Rehabilitationsbetrieb durch gesundheitsbehördliche Anordnung eingeschränkt bzw. eingestellt. Unabhängig davon ist damit zu rechnen, dass auch die Krankenhäuser planbare Operationen deutlich zurückfahren werden, um Ressourcen für infizierte Patienten freizuhalten, wodurch Anschluss-Reha-Maßnahmen zurückgehen werden. Zu Belegungseinbrüchen wird es auch kommen, weil die Patienten die Reha aus Angst nicht antreten werden. All dies wird zu deutlichen Belegungseinbrüchen und entsprechenden Einnahmeausfällen führen.