VPKT fordert länderspezifische Reha Soforthilfe

30.04.2020 - Zur Unterstützung der Reha-Kliniken vor Schließungen fordert der VPKT die Landesregierung auf, eine Reha Soforthilfe für die Thüringer Einrichtungen aufzusetzen.

In der Folge der Corona-Pandemie sind in Deutschland bereits Kliniken im Reha-Bereich geschlossen. Stationäre Reha-Kliniken sind ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Patientenversorgung.

Dabei sind viele Thüringer Reha Kliniken aktuell noch an der Versorgung beteiligt. Der Bettenleerstand breitet sich sukzessive aus.

Um finanziellen Einbußen vorzubeugen, hatte der Gesetzgeber auf Bundesebene am 27. März 2020 u.a. das Covid-19 Krankenhausentlastungsgesetz beschlossen. Erste Maßnahmen im Bereich der medizinischen Rehabilitation, durch Träger der gesetzlichen Krankenversicherungen unter Koordination der AOK Plus in Thüringen, laufen bereits an.

Dies begrüßen wir ausdrücklich: die Umsetzung ist pragmatisch und greift schnell ein.

Die Ausgleichsfinanzierung für leer stehende Betten umfasst aktuell für den durch die GKV-finanzierten stationären Reha-Bereich 60% der Tagessätze. Dem Krisenmanagement der anderen Bundesländer ist zu entnehmen, dass Bayern, Saarland und Schleswig-Holstein die finanziellen Mittel weiter aufstocken werden.

In Bayern wird eine länderspezifische Pauschale von 50,00 EUR/ leerstehendes Bett. Dabei ist eine Obergrenze von max. 90% (60% GKV + 50,0 EUR Pauschale durch das Land bis max. 90% des Tagessatzes) festgelegt.