Psychosomatisches Zentrum eingeweiht

Schon von weiten waren am 13. Juli auf dem Klinikgelände der Helios Fachkliniken Hildburghausen Banjo- und Trompetentöne zu hören. Die Musiker der Street-Jazz-Band Sunshine-Brass sorgten für die feierliche Umrahmung zur Einweihung des Psychosomatischen Zentrums im früheren sogenannten Haus 3.

Gespannt lauschten die geladenen Mitarbeiter und Gäste aus der Stadt und dem Landkreis Hildburghausen sowie Kooperationspartner und Baubeteiligte Dr. Franka Köditz zu, als sie in der Eröffnungsansprache einen Rückblick auf die Geschichte das Hauses warf. Köditz zitierte Dr. Günter Auert, der die Geschichte des Hauses 1991 zusammengetragen hatte und beschrieb, wie die sogenannte Klink für Rehabilitation, die 1986 „profiliert“ mit Haus 2, Haus 3 und der Außenstelle Friedrichsanfang profiliert wurde. In seinen Ausführungen zum damaligen Therapie- und Betreuungskonzept erläuterte er viele Elemente heutiger Behandlungsansätze sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Arbeits- und Beschäftigungstherapie. „Im Bereich der industriellen Fertigung wurden Zuarbeiten von Patientinnen und Patienten für Betriebe geleistet, wie beispielsweise Höhensonnenbrillen, Wippschalter oder elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtungen“, sagte Köditz und zog sichtlich stolz aus einer mitgebrachten Schachtel eine solche Lichterkette des VEB Elektroinstallation Oberlind aus den 1980er Jahren hervor. 

Die Geschäftsführerin dankte dem Team der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, das sich bei der Planung und Gestaltung engagiert eingebracht hat. „Mit der Sanierung hatten wir die Chance, die Zimmeraufteilung völlig neu zu planen“, erläuterte Köditz und betonte, dass dabei alles in Einklang mit dem Denkmalschutz verlaufen ist.