Rehabilitationskliniken im Gespräch mit Pflegebevollmächtigten Westerfellhaus

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Berlin, 12. März 2019 Vier Vertreter aus Thüringer Rehabilitationskliniken sind zu einem Gespräch im Bundesgesundheitsministerium nach Berlin gereist. Anlässlich des Reha-Branchendialog, der von Christian Hirte (CDU) initiiert wurde, konnten die Vertreter ausführlich über die Auswirkungen des zum 01.01.2019 geltenden Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) sprechen.

Der Reha-Branchendialog war ein konstruktives Gespräch mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung über die Auswirkungen und mögliche Problemlösungsansätze zur Situation der Reha-Einrichtungen.

Themen:

  • Strategien zur Fachkräftegewinnung im Pflegedienst in Rehabilitationskliniken
  • Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung
  • Ideendringlichkeit der Refinanzierung des pflegerischen und therapeutischen Personals in Rehabilitationskliniken
  • Reform der Vergütung für stationäre Rehabilitationskliniken
  • Sicherstellung der Arbeitsbedingungen für Schichtdienst in Pflege aus Arbeitgebersicht
  • Verbesserung der praktischen Ausbildung der zukünftigen Pflegefachfrauen und -männer in der stationären Reha (Stichwort: aktivierende Reha-Pflege)
  • Lösungsansätze für die Behebung des Gehaltsgefälles zwischen dem Krankenhaus- und Reha-Sektor
  • Zugang zu den Leistungen der medizinischen Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung 

 

Der Pflegebevollmächtigte soll nicht nur die Belange der Pflegebedürftigen, sondern auch ihrer Angehörigen, der Pflegekräfte sowie aller in der Pflege Beschäftigten wahren. Er setzt sich dabei u. a. für die Umsetzung der Qualitätssicherung in der Pflege, für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie für die Teilhabe Pflegebedürftiger und die Unterstützung pflegender Angehöriger ein. Die Bundesministerien beteiligen den Pflegebevollmächtigten bei allen Gesetzes-, Verordnungs- und sonstigen wichtigen Vorhaben, soweit sie einen Pflegebezug haben.