Schrittweise Rückkehr in den Regelbetrieb

Ab Mai kehren die Kliniken schrittweise in den Regelbetrieb unter Einhaltung strenger Hygieneaufauflagen zurück.

Aus der Pressemeldung des SRH Zentralklinikums Suhl ist zu entnehmen:

Ab dem 18. Mai werden die Ambulanzen im Klinikum im „Pandemie-Normalmodus“ wieder geöffnet. „Das bedeutet im Regelfall eine geringere Patientenzahl, angepasste Sprechzeiten und ein ausgeklügeltes Bestellsystem“, erklärt Verwaltungs- und Pflegedirektorin Susanne Vohs. Patienten, deren Termine in den letzten Wochen ausgefallen sind, werden telefonisch wieder einbestellt „und bei dieser Gelegenheit gleich über die Schutzmaßnahmen im Klinikum informiert“. Dass dabei nicht alle Patienten gleich zum Zuge kommen, sei den weiterhin herrschenden Beschränkungen geschuldet. „Unsere Ärzte schauen, welche Patienten sie vorrangig in der Sprechstunde sehen müssen und welche Behandlungen drängen. Danach entscheidet sich die Dringlichkeit des Termins“, so Vohs. Auf diese Art könne die seit Mitte März aufgelaufene Bugwelle von Sprechstundenterminen und geplanten Operationen im besten Patientensinn abgearbeitet werden.  

Auch in der Zentralklinik Bad Berka wird der Regelbetrieb wieder aufgenommen. Auch Angehörige können Patienten wieder besuchen. „Wir halten natürlich nach wie vor bestimmte Bereiche ausschließlich für Verdachtsfälle vor, wie z. B. in der Notaufnahmen als auch im abgetrennten Intensivbereich. Durch die glücklicherweise geringen Zahlen an Patienten mit schweren Verläufen einer COVID-19-Erkrankung haben wir den Normalbetrieb wieder aufgenommen“, erklärt Geschäftsführer Robert Koch.

Nach dreimonatigem Besuchsverbot können Patienten ab dieser Woche wieder Besuche empfangen – maximal ein registrierter Besucher für zwei Stunden am Tag in der Zeit zwischen 15 und 19 Uhr. „Ich bin froh, dass wir unseren Patienten so maßvoll wieder Besuche ermöglichen können“, erklärt der Geschäftsführer Robert Koch.